Demonstration in Bremen - 29. April 2012


Tierschützer aus dem Landesverband Mecklenburg/Vorpommern nahmen am 29.April 2012 an der Demonstration in Bremen anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche, teil.

 

An der Demonstration, die von der Organisation „Ärzte gegen Tierversuche“, angemeldet wurde, nahmen weit über tausend Tierschützer aus ganz Deutschland teil.

Der Deutsche Tierschutzbund, der Bremer Tierschutzvereins, und auch über 20 Teilnehmer aus dem Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich mit einem attraktiv ausgestatteten Demonstrationsblock. Es war für uns alle sehr beeindruckend, wie viele Menschen lautstark, begleitet von Trommeln, Trillerpfeifen und Sprechkören, friedlich durch die Innenstadt demonstrierten. Es war ein gutes Gefühl dabei zu sein.

Der bunte Zug versammelte sich gegen Mittag vor dem Bremer Hauptbahnhof und demonstrierte anschließend quer durch die Innenstadt zur Kundgebung auf dem Marktplatz. Dort wiesen verschiedene Redner, unter ihnen auch Wolfgang Apel, der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, auf das unendliche Leid hin, welches den Tieren angetan wird und forderten auf, aktiv für die Abschaffung der sinnlosen Tierversuche zu kämpfen.

Rund drei Millionen Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hamster, Hunde, Katzen, Affen und andere Tiere mussten unter dem Deckmantel der Forschung im Jahr 2010 in Deutschland einen grausamen und sinnlosen Tod im Labor sterben.

Die in Bremen praktizierten Hirnversuche an Rhesusaffen sind ein Symbol für das Leid dieser Lebewesen und für eine fehlgeleitete Wissenschaft. Viele Tierversuche sind ein Relikt der Vergangenheit, das in einer modernen Medizin und Wissenschaft keinen Platz haben darf.

Nach der Kundgebung hatten wir die Möglichkeit, unter Leitung unsere Landesverbandsvorsitzenden Kerstin Lenz, noch das Tierheim Bremen zu besichtigen. Es war für alle ein toller und sehr interessanter Tag mit vielen guten Gesprächen und Anregungen für die weitere, sehr anspruchsvolle Tierschutzarbeit vor Ort.