Aktivitäten des Landesverbandes

Demo: "Wir haben es satt" am 17. 1. 2015

Am 17. Januar demostrierten wir gemeinsam mit 50.000 Gleichgesinnten in Berlin
Es war ein schöner und erfogreicher Tag
Wir leifen gemeinsam mit vielen anderen vom DeutschenTierschutzbund
Wir haben es satt! Für mehr Tierschutz!
 

Demo gegen Tierversuche in Berlin

2.500 Menschen haben im April 2014 in Berlin gegen Tiertransporte demonstriert.
Demonstranten in Berlin mit Transparent: Forschung ja - Tierversuche nein!

Am 26. April 2014 haben wir anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstiers in Berlin demonstriert - gemeinsam mit dem Tierschutzverein für Berlin und dem Bundesverband Tierschutz. 

Unser Kampf gegen Tierversuche ist wichtiger denn je: Obwohl es längst Alternativmethoden gibt, explodieren bundesweit die Versuchstierzahlen. Und der Beschluss, dass die Affenversuche in Bremen fortgeführt werden dürfen, ist ein Tiefschlag für den Tierschutz!

 

Internationaler Tag des Versuchstiers

Der Internationale Tag des Versuchstieres wurde erstmals am 24. April 1962 begangen. Er geht auf die Initiative von Lady Dowding zurück, die in einer britischen Tierschutzbewegung aktiv war. Sie engagierte sich besonders gegen Tierversuche in der Kosmetik. Zu Ehren ihres Mannes wählte sie seinen Geburtstag zum Internationalen Tag des Versuchstieres.

Der Deutsche Tierschutzbund erinnert jedes Jahr zum Tag des Versuchstieres daran, dass immer noch Millionen Tiere in Versuchen leiden und sterben müssen. Wir machen uns für ein Ende der Tierversuche stark!

Aus MV waren vom Deutschen Tierschutzbund über 30 Menschen anwesend und die Stimmung war wirklich gut.

Eine starke Demo heute mit klaren Forderungen!

Tierschützer aus M-V bei Demo "Wir haben Agrarindustrie satt!" am 18.01.2014 in Berlin

Am 18. Januar haben in Berlin 30.000 Menschen, unter ihnen Vertreter des Tierschutzlandesverbandes Mecklenburg-Vorpommern, gegen Massentierhaltung und gentechnisch veränderte Landwirtschaftsprodukte demonstriert.

 

Unter dem Motto "Wir haben es satt" führten hunderte Bauern und 70 Trecker die Menge vom Potsdamer Platz zum Kanzleramt, um gegen die Landwirtschaftspolitik der Regierung zu protestieren

Im Rahmen der Kampagne "Meine Landwirtschaft" wurde 2014 zum vierten Mal in Folge zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin gemeinsam mit über 100 Organisationen unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt!" demonstriert.



Die Forderungen für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft:

- artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch

- Bienen- und umweltfreundliche Landwirtschaft

- Freiheit für die Saatgutvielfalt

- Förderung regionaler Futtermittelerzeugung

- Recht auf Nahrung weltweit

- Gesundes und bezahlbares Essen für alle

- faire Preise und Marktregeln für die Bauern

- Zugang zu Land weltweit für alle



Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, forderte ein neues Denken und Handeln bei der Tierhaltung.

"Immer größere Bestände mit immer mehr manipulierten Hochleistungstieren" seien ein Irrweg.

 

Demonstration in Wietze - 31. August 2013

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Herr Schröder mit Tierschützern aus M-V

Am 31. August demonstrierten 7500 Menschen aus ganz Deutschland in Wietze(Kreis Celle), Niedersachsen, an Europas größtem Hühnerschlachthof unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt“ für eine bäuerliche, tier- und umweltfreundlichere Landwirtschaft in Deutschland.

Unter dem Dach der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ beteiligten sich 27 Organisationen: unter anderem der Deutsche Tierschutzbund, die Umweltverbände, Greenpeace, BUND und NABU, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Globalisierungskritiker sowie zahlreiche Bürgerinitiativen.

Mittendrin auch der Tierschutzlandesverband Mecklenburg-Vorpommern mit 16 Teilnehmern.

„Lasst die Sau raus“, war auf einem Transparent zu lesen, das Tierschützer an dem Metallzaun vor dem Schlachthof angebracht hatten, in dem täglich 430.000 Hähnchen geschlachtet werden können. Doch es blieb friedlich.

Mit Trommeln, Traktoren und Trillerpfeifen zogen die Demonstranten - angeführt von einem riesigen Huhn aus Stoff und Drahtgeflecht - vom Wietzer Rathausplatz zu dem Schlachthof am Ortsrand. Dort umzingelten die Demonstranten symbolisch mit einer Menschenkette den Hähnchenschlacht-

hof und forderten somit kurz vor der Bundestagswahl von einer neuen Bundesregierung eine grundlegende Agrarwende.

Der Schlachthof in Wietze ist ein Symbol für die verfehlte Landwirtschafts-

politik der Bundesregierung und steht für  die negativen Auswirkungen der Agrar- und Lebensmittelindustrie.

Rudelseminar in Neustrelitz

Noch immer gibt es zahlreiche Tierheime, die sich trotz gegebener
Flächenvorraussetzungen davor scheuen, ihren Hunden einen Gruppenauslauf zu ermöglichen. Dabei ist der Gruppenauslauf eine wertvolle und sinnvolle Bereicherung im ansonsten meist tristen Tierheimalltag. Um so unverständlicher ist die Tatsache, dass nur  ehrenamtliche Helfer eines Tierheims am 29.06.13 die Möglichkeit nutzten, kostenlos am Praxisseminar, teilzunehmen. Dafür war das Interesse vom einheimischen Tierschutzverein um so größer. Frau Kerstin Lenz, Vorsitzende des Landesverbandes führte das Seminar durch. Sie brachte 3 sichere und rudelerfahrene Hunde aus dem eigenen Tierheim mit. Mit Hilfe der Tierheimmitarbeiter, die ihre Hunde am besten kannten, wurde ein Hund nach dem anderen in das Rudel integriert.
Auch Hunde, die als sozial kritisch eingestuft wurden konnten (anfangs mit Leine und Maulkorb) in Interaktionen mit Artgenossen geführt werden. Am Nachmittag konnten alle Hunde als sozialkompatibel und somit gruppentauglich beurteilt und in verschiedene Rudel integriert  werden.

Großdemo in Berlin: Wir haben Agrarindustrie satt!

Die Demonstration fand zum dritten Mal in Folge anlässlich der weltgrößten Messe für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin, der sogenannten „Grünen Woche“ statt, und hatte mit 25.000 Menschen so viele Teilnehmer wie nie zuvor.

25.000 Menschen zeigten am vergangenen Samstag in Berlin vor dem Kanzleramt der Bundesregierung, dass sie die aktuelle Agrarindustrie satt haben. Bauern, Bürger, Tier- und Naturschutzverbände und viele Imker aus der gesamten Republik forderten von Politik und Wirtschaft endlich eine Abkehr von der Massentierhaltung samt ihren Tierfabriken und Megaschlachthöfen und verlangten umgehend eine Agrarwende hin zu einer menschen-, tier- und klimafreundlichen Neuausrichtung in der Landwirtschaft.

Auch der Landesverband M-V ist mit rund 20 Mitgliedern per Bus und Bahn nach Berlin gereist und hat gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund und Vertretern vieler ihm angeschlossener Tierschutzvereine gegen die katastrophalen Zustände in den Tierfabriken protestiert.

Demonstration in Schwerin - 24.Oktober 2012

Dutzende Bürgerinitiativen im Land wehren sich gegen Tierfabriken und fordern eine andere Agrarpolitik! Gemeinsam mit dem BUND, dem Deutschen Tierschutzbund (Landesverband MV), der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und dem Unternehmerverband MiLaN - Mit Lust an Natur e.V. riefen wir auf zur Kundgebung am 24.10.2012 um 12.00 vor dem Landtag in Schwerin mehr Informationen

Demonstration in Bremen - 29. April 2012

Tierschützer aus dem Landesverband Mecklenburg/Vorpommern nahmen am 29.April 2012 an der Demonstration in Bremen anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche, teil.
Weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Präsident des Deutschen Tierschutzbundes in MV

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hat sich am 7./8. Oktober 2013

an mehreren Stationen in MV die Situation vor Ort angeschaut und Gespräche geführt.

Erste Station war das Rostocker Rathaus, in dem ein Treffen mit dem Veterinäramt und dem Ordnungsamt zur Umsetzung der Verordnung über Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Freigängerkatzen stattfand, an dem auch Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, mit seiner zuständigen Abteilungsleiterin Dr. Maria Dayen teilnahm.

Dr. Backhaus wies darauf hin, dass eine Landesverordnung für die Kastrationspflicht erarbeitet werde und 2014 in Kraft treten solle. Weiterhin sicherte er die Bereitstellung von Fördergeldern wie bisher zu und auch Fördergelder für die Aufnahme und Betreuung von Wildtieren.

Thomas Schröder verdeutlichte, dass bundesweit für Investitionen in Tierheimen 50 Millionen Euro nötig seien und in diesem Zusammenhang die Pflichtaufgaben von den Kommunen besser umgesetzt werden müssten.

Zweite Station war die Besichtigung der Anlage des Katzenschutzvereins Wolgast e.V., in der zur Zeit 160 Katzen betreut werden.

Thomas Schröder sah einen gesunden Katzenbestand, der sich in der großen Anlage frei bewegen konnte, harmonisch zusammenlebte und augenscheinlich sehr wohl fühlte.

 

Dritte Station war die Besichtigung des Neulandhofes „Hof am Mühlenbach“ in Lodmannshagen, der für artgerechte Freilandhaltung von Rindern, Schweinen und Geflügel steht und von NEULAND zertifiziert ist.

 Der Besitzer, Dr. Dietrich von Bomhard, erläuterte das Konzept seines Hofes, welches ausgehend vom Tierschutzgedanken den Verkauf hochwertiger und ethisch unbedenklicher Produkte beinhaltet.

Vierte Station war das Pressegespräch zum Tierschutz in MV im Gutshaus Wietzow mit anschließender Teilnahme an der Montagsinspektion vor der Sauenzuchtanlage bei Alt Tellin.

Im Mittelpunkt stand die fehlgeleitete Agrarpolitik mit ihrer einseitigen Ausrichtung auf Agrarindustrie.

Thomas Schröder zeigte seine Verbundenheit mit der Bürgerinitiative „Rettet das Landleben im Tollensetal“ und sicherte seine Unterstützung zu.

Fünfte Station des ersten Tages war ein Gespräch mit dem Präsidenten des Landesbauernverbandes MV Rainer Tietböhl im Hotel Trebeltal in Demmin, in dem das Tierschutzlabel und die Umsetzung von mehr Tierschutz in einer artgerechten Tierhaltung im Mittel-punkt standen. Weitere Gespräche wurden vereinbart, um gemeinsame Ansätze für eine artgerechte Tierhaltung zu erarbeiten.

Die letzte Station des Besuches des Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder in MV war am folgenden Tag, dem 8. Oktober, die Besichtigung des Tierheims des Tierschutzvereins Altentreptow und Umgebung, wo er sich vor Ort  vom großen Einsatz der Tierschützer überzeugen konnte.

Thomas Schröder sah an diesen beiden Tagen seines Besuchs den unermüdlichen,

engagierten Einsatz der Tierschützer in MV, die trotz aller Schwierigkeiten ihre tägliche

Arbeit mit großer Liebe für die Tiere bewältigen.