Herzlich Willkommen auf der Homepage vom Landesverband MV  - Deutscher Tierschutzbund

Am 16.12.1990 trafen sich fünf Vertreter von Tierschutzvereinen aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihren Unterschriften gründeten sie den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Tierschutzbund, um dem Missbrauch von Tieren noch wirksamer entgegentreten zu können.
 
Heute sind im Landesverband 26 örtliche Tierschutzvereine mit 20 vereinseigenen Tierheimen oder Auffangstationen und ca. 2000 Mitgliedern aus allen Teilen des Landes zusammengeschlossen.

 

Jedes Geschöpf auf dieser Welt hat ein Recht auf ein leidens- und schmerzensfreies Leben und einen schmerzlosen Tod.

In allen Bereichen, die den Umgang mit Tieren berühren, sei es in der Landwirtschaft, in Forschung und Industrie, im Bereich der Haustierhaltung oder in der Natur, setzen wir uns für dieses Recht ein.

Es ist unser Anliegen, dass die gesamte Natur um ihrer selbst willen geschützt wird.

Die Förderung des Tier- und Naturschutzgedankens und der praktische Einsatz "vor Ort" zum Wohl aller Tiere sind die vordringlichsten Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes.

 

 

 

Bei der Mitgliederversammlung am 18.3.2016 wurde der Vorstand des Landesverbandes des Deutschen Tierschutzbundes M/V in Demmin neu gewählt.

 

 

Foto von links nach rechts: Nicole Porath-Kassenwart, Margret Kuhlmann-1stellv. Vorsitzende, Ulrich Krause-Beisitzer, Kerstin Lenz-Vorsitzende, Angelika Streubel-2. stellv. Vorsitzende, Dr.Wolfgang Horn-Beisitzer, Manfred Poniatowski- Schriftführer
 

Mehr Tierschutz ins Bildungprogramm

Die drei Lehrer aus MV zusammen mit anderen nach Abschluß der Weiterbildung

Tierschutz spielt eine immer größere Rolle in der Gesellschaft. Jetzt braucht es die Aufnahme vom Tierschutz in das offizielle Bildungsprogramm.

 

Mecklenburg-Vorpommern hat seit kurzem 3 Tierschutzlehrer. Mit pädagogisch aufbereitetem tierischem Wissen sehr gut ausgestattet können sie anspruchsvolle Informationen in Schulen, Kindergärten und ähnliche Einrichtungen spielerisch vermitteln.

 

Seit 2002 ist Tierschutz im Grundgesetz. Dies sollte sich in den offiziellen Lehrplänen widerspiegeln.“ so Kerstin Lenz, Vorsitzende von Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Trotz Verknüpfungsmöglichkeiten in den Lehrplänen ist es für viele Schulen schwierig, tierschutzrelevante Themen zu behandeln. Bisher entscheidet nur der persönliche Einsatz des Fachlehrers darüber, ob Tierschutz-Themen im Unterricht behandelt werden. Sowohl ausgebildete Tierschutzlehrer als auch jugendgemäße Methoden fehlen.

 

Über grausamen Welpenhandel, sinnlose Tierversuche, landwirtschaftliche Nutztiere, Zirkus- und Zootiere bis hin zu Verbraucherinformationen gibt es viel zu erfahren. Kinder und Jugendliche möchten wissen, was sich das geliebte Tier wünscht, warum Stadtenten besser Getreide als Brot vertragen, wie Erste Hilfe am Tier praktiziert wird, wie viel man selbst tun kann, um die Tierhaltung in der Landwirtschaft zu verbessern, weshalb der Wolf zurückkehrt und noch viele Themen mehr. Die pädagogische Form des offenen Lernens bietet viele Möglichkeiten, die anspruchsvollen Themen gut verständlich anzubieten. Das umfangreiche Wissen wird objektiv und ohne Druck vermittelt.

 

Marion Balscheit, eine Humanmedizinerin, hat sich als Ärztin besonders mit dem Thema sinnloser Tierversuche auseinandergesetzt, Christine Liebau, Freie Video-Journalistin, wandert und campt gerne mit Kindern und Hunden wobei es viel Spannendes gibt und Peter Bürger, der Holzhaus-Fachmann, weiß durch langjährige Erfahrung im Tier- und Artenschutz viel zu berichten. Die Dozenten können auf direkte Anfragen oder über den Deutschen Tierschutzbund für einzelne Unterrichtsstunden, AGs, Exkursionen und Feriencamps geordert werden.

 

Mehr Infos unter: http://www.jugendtierschutz.de/tierschutzlehrer

Tiere haben keinen Preis, sondern einen Wert!

In den letzten Jahrzehnten hat der Deutsche Tierschutzbund intensiv dafür gekämpft, dass sich die Rahmenbedingungen für alle Tiere in der deutschen Landwirtschaft spürbar verbessern. Seit Langem fordern wir unter anderem auch die Einführung einer gesetzlichen Tierschutzkennzeichnung, die verlässlich und transparent für mehr Tierschutz steht. Die Diskussion über eine solche Kennzeichnung, aber auch darüber, wie heute Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden und gehalten werden dürfen, hat in den
letzten Jahren an Fahrt aufgenommen. Deshalb und weil der Gesetzgeber bisher nicht gehandelt hat, hat der Tierschutzbund sich dazu entschlossen, eine entsprechende Tierschutzkennzeichnung „Für Mehr Tierschutz“ einzuführen.

 

Wir sind überzeugt, dass es in Partnerschaft mit Landwirten und der Branche gelingen kann, jetzt und sofort erste Verbesserungen für die Tiere umzusetzen.

Die Standards, die für die Tiere einen wirklichen Mehrwert an Tierschutz gewährleisten, sollen es den Tieren in der Landwirtschaft ermöglichen, ihren artspezifischen Verhaltensweisen und den damit verbundenen Bedürfnissen an ihre Haltungsumgebung nachzukommen. Dies ist durch die gesetzlichen Vorgaben bislang bei Weitem nicht gewährleistet.

 

 

Die Entwicklung des Tierschutzlabels stand von Anfang an auf einem breiten wissenschaftlichen Fundament. Die ersten Grundlagen des Tierschutzlabels wurden an
der Universität Göttingen, in der Initiativgruppe „Tierschutzlabel“, erarbeitet. Mit der Übernahme der Trägerschaft für das Label durch den Deutschen Tierschutzbund im Juni 2011 nahm auch der Labelbeirat – bestehend unter anderem aus Vertretern der Wissenschaft, der Landwirtschaft, der Vermarkter, des Handels – seine begleitende
Tätigkeit auf. Der Beirat berät unter anderem zu den Label-Inhalten, Marketingmaßnahmen sowie zur Weiterentwicklung des Tierschutzlabels.


Der Deutsche Tierschutzbund steht dafür, jedes einzelne Tier um seiner selbst willen zu schützen. Solange jedoch die Gesellschaft die Zucht, die Haltung und den Tod von Tieren zu Ernährungszwecken als vernünftigen Grund akzeptiert, gilt es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Situation der Tiere zu verbessern.

 

Fleischverzicht bleibt der direkteste Weg zu mehr Tierschutz. Wir diskutieren in der Gesellschaft viel darüber, dass Fleisch zu teuer ist. Lassen Sie uns alles dafür tun, dass wir endlich darüber diskutieren, dass Fleisch heute zu billig ist. Und darüber, was wir gemeinsam tun können, um den Ansprüchen des Verbrauchers nach Transparenz gerecht zu werden. Denn: Tiere haben keinen Preis, sie haben einen Wert!

Warum bedarf es einer Einstiegsstufe?
Zur Verbesserung von Tierschutzstandards für eine große Zahl von Tieren ist ein breiter Marktzugang notwendig. Es muss gelingen, den Landwirt da abzuholen, wo er steht: Der Deutsche Tierschutzbund hält es deswegen für notwendig, sich neben dem Ziel des
Premiumstandards auch mit einem niedrigeren Einstiegsniveau einzubringen, das viele weitere Erzeuger, die Verbraucher und den Handel animiert mitzumachen. Es muss gelingen, alle mitzunehmen! Dabei müssen die Standards einer solchen Einstiegsstufe aber zu klaren Verbesserungen für die Tiere führen und somit deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen angesiedelt sein. Mit diesem Schritt wird ein breiter Einstieg in Richtung mehr Tierschutz angestrebt, der langfristig weiter – zum Premiumstandard hin – ausgebaut wird. Die Forderungen des Verbandes nach den optimalen Tierschutzstandards und die Grundsatzkritik an Haltungsformen und gegebenenfalls auch Unternehmen bleiben davon unberührt, so wie auch der Appell an den Verbraucher, bewusster einzukaufen.

 

Auf Stroh schläft es sich besser als auf Spalten.

Stimmt das Preis / Leistungsverhätnis? Funktionieren die Kontrollen? Sollten die Verbesserungen für das einzelne Tier nicht viel größer sein?

 

Der Deutsche Tierschutzbund zieht trotz Zweifel von verschiedenen Seiten eine grundsätzlich positive Bilanz des Siegels. Das Label hat die politische Debatte über Veränderungen in der Tierhaltung intensiviert. Zudem ist es ja auch erst 18 Monate alt. Der eingeschlagenen Weg wird konsequent fortgesetzt, um jetzt und sofort erste Verbesserungen für die Tiere durchzusetzen.

Das Label soll für andere Nutztierarten erweitert werden.

 

Meldet Euch bei uns, falls ihr Ideen, Kritik oder Anmerkungen dazu habt!